Goldmünzen, Goldschmuck – Wertbestimmung

altgold1In erster Linie bestimmt der aktuelle Tageskurs über den Wert von Münzen, Goldschmuck und Co. Feingold ist immer die reinste Form von Gold mit einer Reinheit von 999/1000. Ist man nun beispielsweise im Besitz einer 50 Gramm schweren Goldmedaille aus Feingold, 24 Karat, so berechnet man einfach 50 x Tageskurs der Börse und kommt dann auf den aktuellen Wert von 1527,50 Euro. (26.12.2010) Einige Exponate besitzen aber auch einen höheren Wert, als den normalen Goldwert, andere einen geringeren. Im Edelmetallhandel muss man immer mit einem Preisaufschlag von 10 bis 15% rechnen. Das bedeutet, dass in diesem Moment noch kein Profit gemacht wurde, obwohl der Goldpreis vielleicht sogar gestiegen ist. Renommierte Auktionshäuser laden auch regelmäßig zu Goldauktionen ein  und in einigen Häusern kann man sein Gold sogar einlagern, was eine sehr interessante Alternative zum Einlagern bei einer Bank sein kann. Bei Münzen ist ein weiteres Kriterium das Ausgabeland. Wo es keine Interessenten gibt, wird auch trotz Reinheit oder durch eine Rarität kein Geld zu machen sein, denkt man dabei zum Beispiel an Länder wie Naura oder Liberia, bei denen diese günstigen Umstand alle anderen Spezifikationen zunichtemachen wird. Ist die Anzahl der Interessenten sehr hoch und die Auflagenzahl gering, wird der Verkauf schon wieder ausgesprochen interessant. Als gutes Beispiel wäre da die 2002 in Deutschland ausgegebene 200 Euro Münze aus Gold. Diese Münze wurde zur Euro-Einführung ausgegeben. Mit einer Stückzahl von 100.000 Stück gilt sie in Deutschland eher als „Rarität“. Da es sich dazu auch noch um die einzige 200 Euro Münze handelt und  wohl auch keine weiteren Münzen mit diesem Nennwert ausgegeben werden, ist der Preis von anfänglich 371,00 Euro auf über 1000,00 Euro gestiegen. So bestimmen also auch Auflagezahlen, das Alter und der Zustand den Wert von Münzen.